Westend Projekt – 10 Worte – Blogger schreiben gemeinsam


Ich musste an dich denken
wie du damals vor mir standst
gemeinsam wollten wir unseren Weg lenken

zu einer Zeit in der wir beide
noch frei waren wie die Krokusse
auf unserer Weide

Ich liebte dein Schattenspiel
das liebevoll deine Silhouette umspielte
und in mir hervorrief so viel Gefühl

Deine selbstgeschriebenen Liebesgedichte
einem Rilke so ähnlich
in denen du erzähltest unsere Geschichte

Umso grotesker nun meine heutiges Leben
in dem ich Tango tanze allein
dabei hätte ich noch zwei Hände zu vergeben

Einem frigiden Greifvogel gleich
bleibt mir nur noch eine Email von dir
die mich werden lässt bleich

In der du mich beschimpfst
mich beschuldigst all deines Unglücks
und meinen Ruf verunglimpfst

Mir zusagst ich sei der Strippenzieher
deiner undurchdringlichen seelischen Mauer
Warum nur tust du mir das an
du warst doch mal mein Mann

http://westendstorie.com/2015/03/29/10-worter-eine-geschichte-blogger-schreiben-gemeinsam/comment-page-1/#comment-4901

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Liebe in vier Akten, Teil 2, called: Wir, nur wir


Mit jedem noch so kleinen Gefühl
hatte ich dich im Gespür

Du sahst mich an
als wäre ich die wertvollste Perle

Geliebt zu werden von dir
für mich eine große Ehre

Du warst es wert
alles zu geben

Mit dir gemeinsam
wollte ich für immer leben

Unser Ziel
alle Träume gemeinsam zu erleben

 to be continued…

Liebe in vier Akten, Teil 1, called: Du, nur Du


Du kamst in mein Leben
voller Glück, voller Segen

Wolltest der meine sein
warst dir dabei für nichts zu fein

Kämpftest mutig um mein Herz
ich fühlte, es war kein Scherz

Es war dir so ernst
wie nie zuvor

Schenktest mir jede Sekunde
dein offenes Ohr

Du warst da für mich
ich brauchte nur dich

 to be continued…

Shame


Ich schäme mich
benehme mich dämlich

Denn dies betrifft nur dich
du, der du bist unberechenbar

Überfällst mich Dämonengleich
kann nichts dagegen tun

Denn im Vergleich
bin ich so klein

Du hast jede Macht
mich umzuwerfen

Gibst mir das Gefühl
mich zu beherrschen

Fühl, als müsst ich mich
vor dir verkriechen

Kann diesen Moment
nicht mehr genießen

Du bist plötzlich da
so unendlich stark und klar

Die Macht der Worte


Es ist der Wahnsinn
wie´s dich packt

Die Fantasie
dich fast verrückt macht

Wie Wörter sprudeln aus dir heraus
und Sätze kennen kein Aus
Finger schwebend auf der Tastatur

Die Umgebung verschwindet
Realität und Fiktion verschwimmen

Jedes Wort auf dem Blatt
erfüllt das Herz

Der Flow ergreift dich
es sprudelt noch mehr

Du willst nichts mehr trinken
nichts mehr essen

Du hast die Realität vergessen
alles was zählt sind Worte

Verrückte Geschichten zu platzieren
an fiktionale Orte

Es ist der Wahnsinn
welch´ Macht sie haben

Die Worte und Geschichten
allein in deinem Kopf entstehen

Doch dein reales Leben erfüllen sie

Wölkchen


Du kannst sie durchfassen
doch zu packen ist sie nicht

Bringt dir den Schatten
und nimmt dir die Sicht

Auf klare blaue Farbe
die der Mensch so sehr braucht

Durchfährt diese wie eine Narbe
mit ihrem undurchsichtigen Rauch

Es gibt sie groß
es gibt sie klein

Manch eine weint
auf dich hernieder

Vor lauter Trauer
in ihrem Gesicht

Dass manch ein Mensch
mag sie nicht