Du bist schuld – Teil 141


Dieses Mal sah sie es ganz deutlich: Er sah sie an. Und dann hob er seine rechte Hand leicht an und winkte sie mit dem Zeigefinger zu sich heran, bevor er durch seine Tür ging und diese hinter sich zuzog.
„Was für ein schräger Typ“, dachte Ellie sich, konnte jedoch ihre Neugierde nicht unterdrücken. Deshalb folgte sie ihm, sah sich kurz vor seiner Zimmertür um, ob sie jemand beobachtete, und trat schließlich ein. Der junge Mitinsasse saß ganz ruhig an seinem Tisch und starrte auf etwas in seiner Hand. Langsam näherte sie sich ihm. „Hey Benno, ich bin´s, Ellie. Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe … Aber ich dachte, du hättest mich zu dir gewunken. Also, hier bin ich.“ Es folgte keine Reaktion. Sie ging immer näher an ihn heran und bereute schon fast, ihre Zeit bei ihm zu vergeuden. Jetzt war er wieder genauso apathisch wie sonst auch. Da hatte ihr Verstand ihr zuvor wohl mal wieder einen Streich gespielt. Als sie kurz vor seinem Tisch war, drehte er ruckartig seinen Kopf in ihre Richtung. Erschrocken wich sie einen Schritt zurück. Doch dann sah sie, was auf seinem Tisch lag, stürmte auf ihn zu und riss es weg.

 

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